Montag, 3. November 2008

Silent Cooking

meine Gefühlswelt brodelt vor sich hin, wie ein würziges Kartoffelcurry, das einige Zeit lang ziehen muss, damit es alle Aromen in sich aufnimmt - um sich später in einen Potpourrie aus verschiedensten Geschmäckern zu einer Explosion auf der Zunge auszubreiten.

Ich red nicht viel, und wenn, dann bruchstückhaft. Weil ich mit jenen, die nachfragen, nicht sprechen möchte. Und jene, mit denen ich reden will, nicht nachfragen.

Also koch ich still mein Süppchen vor mich hin.

Mut.
Wut.
Hass.
Angst.
Trauer.
Schmerz.
Hoffnung.
Verwirrung.
Resignation.
Galgenhumor.


Bis alles schön eingedickt ist. Dann stell ichs raus zum abkühlen. Irgendwer wird's wohl essen.

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